Schutzmaßnahmen an der Traisen. Im Bereich Hochwasserschutz wurden 80 Projekte mit einer Bundesförderung von etwa 43,5 Millionen Euro zur Genehmigung vorgeschlagen. Foto: BMLFUW/Alexander Haiden


10. April 2017

Förderungen

Frisches Geld für Wasserprojekte

Bei der letzten Kommissionssitzung Wasserwirtschaft wurden insgesamt 423 Projekte für die kommunale Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung mit einem Förderwert von rund 22,3 Millionen Euro genehmigt. Im Bereich Hochwasserschutz wurden 80 Projekte mit einer Bundesförderung von etwa 43,5 Millionen Euro zur Genehmigung vorgeschlagen.

Neben den Beschlüssen zur Förderung für die Projekte in der Siedlungs- und Schutzwasserwirtschaft wurden auch neue Förderungsrichtlinien im Bereich Gewässerökologie beschlossen, die es ermöglichen sollen, noch heuer Projekte im Umfang von etwa 5 Millionen Euro zu beschließen.

„Die Förderung der Wasserinfrastruktur ist speziell für den ländlichen Raum unverzichtbar und sichert die Lebensqualität in allen Regionen. Die Bundesförderungen in der Höhe von rund 66 Millionen Euro lösen ein Investitionsvolumen von rund 192 Millionen Euro aus und ermöglichen damit die Umsetzung von 500 Wasserprojekten“, erklärt Bundesminister Andrä Rupprechter.

Schutz für 700 Häuser

Im Bereich der Schutzwasserwirtschaft konnten Sitzung Budgetmittel für wichtige Projekte sichergestellt werden, wie zum Beispiel 22 Millionen Euro für die Errichtung von Hochwasserschutzanlagen im Zellerbecken/Salzburg. Mit dieser Investition können 700 Häuser vor Hochwasser besser geschützt werden. In Lavamünd/Kärnten werden rund 17,5 Millionen Euro in die Errichtung des Hochwasserschutzes investiert.

Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung

Auch für die Trinkwasserversorgung und Abwasserentsorgung wurden nachhaltige Investitionen beschlossen. Gut eine Million Euro Förderung fließen beispielsweise in den Neubau der Kläranlage Korneuburg/Niederösterreich. Ein weiteres Beispiel ist der Bau eines zentralen Hochbehälters für den Wasserverband Leibnitzerfeld-Süd/Steiermark zur Sicherung der Trinkwasserversorgung.

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