Landesrätin Astrid Eisenkopf mit den Teilnehmern und Vortragenden des Lehrgangs. Foto: Landesmedienservice Burgenland


4. Mai 2017

Burgenland

Experten in Sachen nachhaltige Mobilität ausbilden

Der erste Lehrgang zur Ausbildung von kommunalen Mobilitätsberaterinnen und -beratern startete an der Fachhochschule Eisenstadt. Die Mobilitätsbeauftragten sollen künftig die Gemeinden in allen Mobilitätsbelangen beraten. Weiters sollen sie als Schaltstelle zu den wichtigsten Akteuren in diesem Bereich – wie VOR, der Abteilung für Verkehrsplanung oder Förderabwicklungsstellen – fungieren.

Der von der Akademie Burgenland durchgeführte Lehrgang ist eine von mehreren Aktivitäten im Rahmen des burgenländisch-ungarischen Interreg-Projektes „SMART Pannonia“, das Gemeinden die Möglichkeit bietet, kostenlos ein maßgeschneidertes Mobilitätskonzept erstellen zu lassen.

Als externer Experte wurde Roman Michalek von Miro Mobility Eisenstadt beauftragt, im Rahmen des Projektes Mobilitätskonzepte für maximal 50 Gemeinden auszuarbeiten. Die Stadtgemeinde Neufeld hat sich als erste burgenländische Gemeinde ein solches erstellen lassen.

Landesrätin Astrid Eisenkopf: „Gerade auch in den ländlichen Strukturen ist es wichtig, umweltfreundliche Mobilitätsangebote für die Bewohnerinnen und Bewohner zu erhalten oder zu verbessern. Dafür braucht es fundierte, nachhaltige Mobilitätskonzepte. Am Schulungsprogramm stehen das Kennenlernen der Strukturen und der Institutionen der klimafreundlichen Mobilität, Regionalverkehre Bus und Bahn, Nahmobilität (Rad, Fuß, Mikro-ÖV, E-Mobilität, Carsharing, Multimodilität, …), aber auch Fördermöglichkeiten.

 

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