Die örtliche Raumplanung wird erleichtert. Foto: Shutterstock/Khakimullin Aleksandr


7. August 2017

Tirol

Elektronischer Flächenwidmungsplan setzt sich durch

Im September 2013 wurde erstmals der Flächenwidmungsplan von sieben Tiroler Gemeinden in digitaler Form veröffentlicht. Mit Stichtag 1. August 2017 waren bereits 189 Gemeinden umgestellt, weitere 28 dürften bis Jahresende dazukommen. Bis Dezember 2017 erhöht sich damit der Stand - eine gleichbleibende Entwicklung vorausgesetzt - auf insgesamt 217 Gemeinden.

„Die Anwender profitieren von größtmöglicher Verwaltungsvereinfachung, Sparsamkeit und Transparenz“, meint Landesrat Johannes Tratter. Örtliche Raumplanung werde erleichtert, die digitale Abwicklung von Widmungen reduziere Kosten und Zeitaufwand.

Mit dem Elektronischen Flächenwidmungsplan wird auch die Planungsqualität erhöht, für Bürgerinnen und Bürger wird der Zugang zu wichtigen Informationen erleichtert. Zudem tritt die Rechtswirksamkeit der Flächenwidmung zugleich mit der digitalen Veröffentlichung in Kraft.

Seit dem Start des Elektronischen Flächenwidmungsplanes wurden bereits 2031 Änderungsverfahren (Stand 31.7.2017) der örtlichen Raumordnung abgeschlossen und entsprechend digital veröffentlicht. Von den Gemeinden konnten bislang rund 360 Planungen selbst, ohne Beanspruchung eines Raumplaners, angelegt werden.

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