5. Mai 2017

Tirol

Elektronischer Flächenwidmungsplan in 175 Gemeinden

Im September 2013 wurde erstmals der Flächenwidmungsplan von sieben Tiroler Gemeinden in digitaler Form veröffentlicht. Mit Stichtag 1. Mai sind nun bereits 175 Gemeinden umgestellt, weitere 21 kommen bis September dazu.

Die digitale Abwicklung von Widmungen reduziert Kosten und Zeitaufwand. Die Planungsqualität wird erhöht, der Zugang zu wichtigen Informationen für Bürgerinnen und Bürger erleichtert. Zudem tritt die Rechtswirksamkeit der Flächenwidmung zugleich mit der digitalen Veröffentlichung in Kraft.

Seit dem Start des Elektronischen Flächenwidmungsplanes wurden bereits 1709 Änderungsverfahren der örtlichen Raumordnung abgeschlossen und entsprechend digital veröffentlicht. Von den Gemeinden konnten bislang 348 Planungen selbst, ohne Beanspruchung eines Raumplaners, angelegt werden.

Bis Jahresende 2017 dürfte sich der Stand der Gemeinden, die das neue Instrument nutzen – eine gleichbleibende Entwicklung vorausgesetzt – auf insgesamt 217 Gemeinden erhöhen.

 

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