3. April 2017 | Von: Harald Pitters

Kommentar

Die Gemeinden im stetigen Umbau

In der aktuellen KOMMUNAL-Ausgabe rücken die Themen Bauen, Sanieren und Renovieren in den Trendfokus. Wenn es um diese elementaren Pfeiler innerhalb einer Gemeinde geht, tauchen einige wichtige Fragen auf.

Die vorausschauende Planung ist gerade hier von wesentlicher Bedeutung. Sind die finanziellen Mittel für die Großinvestition gegeben? Können innovative Maßstäbe gesetzt werden? Werden Faktoren, wie etwa der barrierefreie Zugang zum Objekt, Energieeffizienz oder andere besondere Bedürfnisse berücksichtigt?

Die sinnvolle Weiterverwendung von bestehenden Gebäuden kann eine Herausforderung darstellen, zumal die Erhaltung des charakteristischen Ortsbildes ebenso eine Rolle spielt, wie moderner und ästhetischer Neubau von Objekten.

Im Mittelpunkt bei der Sanierung stehen etwa Dämmungsmaßnahmen und damit direkt verbunden die Optimierung des Energieverbrauchs.

Der aktuelle Pitters® KOMMUNALTrend zeigt, dass bereits zwei Drittel der Gemeinden eine thermische Sanierung bestehender Gebäude umgesetzt haben. Die Kooperation mit externen Partnern sowie die interkommunale Zusammenarbeit sind Themen, die hier eine wichtige Rolle spielen. Wohnbauförderungen und die Verfügbarkeit von Gemeindewohnungen sind weitere wichtige Maßnahmen zur Erhaltung der kommunalen Lebensqualität. Dies beweist, wie wichtig es ist, auf die Wünsche und Anregungen innerhalb der Bevölkerung zu reagieren. Vor allem ein Gespür für die gegenwärtigen Probleme und mögliche Potenziale sind ausschlaggebend für die künftige Entwicklung der Kommunen.

Konkret geht es darum, die Relevanz der Erhaltung von bestehenden Objekten nicht zu vernachlässigen und zeitgleich in eine innovative Zukunft zu investieren. Es gilt die Balance zwischen Neubau und optimaler Modernisierung von Gebäuden innerhalb der Gemeinde herzustellen.

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